Grundsteuer Jülich 2026: Hebesatz 789 %
Jülich (amtlich: Jülich, Stadt), 34.656 Einwohner, gehört zu Nordrhein-Westfalen. Der Hebesatz der Grundsteuer B beträgt 789 %2026.
Damit liegt Jülich 86 Punkte über dem Median aller 396 Gemeinden in Nordrhein-Westfalen (703 %). Zur Grundsteuerreform wurde der Hebesatz B von 780 % (2024) auf 789 % angepasst.
Alle Hebesätze in Jülich
| Steuerart | Hebesatz 2026 | 2024 (vor Reform) |
|---|---|---|
| Grundsteuer A (Land- und Forstwirtschaft) | 774 % | 430 % |
| Grundsteuer B (Grundstücke) | 789 % | 780 % |
| Grundsteuer B – Nichtwohngrundstücke | 1.442 % | – |
| Gewerbesteuer | 513 % | 513 % |
Quelle: IT.NRW / Landesdatenbank NRW, vierteljährliche Kassenstatistik (Hebesätze), Stand 1. Quartal 2026. Alle Angaben ohne Gewähr — maßgeblich ist der Grundsteuerbescheid Ihrer Gemeinde.
Beispielrechnungen für Jülich
Typische Fälle nach dem Bundesmodell mit dem Hebesatz von 789 % — als Orientierung; maßgeblich ist Ihr Grundsteuermessbescheid.
| Beispiel | Messbetrag | Grundsteuer/Jahr |
|---|---|---|
| Einfamilienhaus (Wohnen), Grundsteuerwert 250.000 € | 77,50 € | 611,48 € |
| Eigentumswohnung (Wohnen), Grundsteuerwert 150.000 € | 46,50 € | 366,89 € |
| Geschäftsgrundstück, Grundsteuerwert 400.000 € (Hebesatz 1.442 %) | 136,00 € | 1.961,12 € |
| Unbebautes Grundstück, Grundsteuerwert 80.000 € | 27,20 € | 214,61 € |
So rechnet Nordrhein-Westfalen: Bundesmodell
Es gilt das Bundesmodell: Das Finanzamt stellt aus Bodenrichtwert, Fläche, Gebäudeart, Baujahr und statistischer Nettokaltmiete den Grundsteuerwert fest. Daraus ergibt sich über die Steuermesszahl (0,31 ‰ für Wohngrundstücke, 0,34 ‰ für Nichtwohngrundstücke und unbebaute Grundstücke) der Grundsteuermessbetrag, den die Gemeinde mit ihrem Hebesatz multipliziert.
Weitere Gemeinden im Kreis
| Gemeinde | Grundsteuer B | Grundsteuer A | Stand |
|---|---|---|---|
| Düren | 673 % | 529 % | 2026 |
| Kreuzau | 975 % | 754 % | 2026 |
| Niederzier | 840 % | 720 % | 2026 |
| Langerwehe | 1.036 % | 720 % | 2026 |
| Aldenhoven | 885 % | 869 % | 2026 |
| Linnich | 668 % | 679 % | 2026 |
| Nörvenich | 846 % | 786 % | 2026 |
| Nideggen | 991 % | 660 % | 2026 |
| Merzenich | 788 % | 590 % | 2026 |
| Vettweiß | 723 % | 979 % | 2026 |
| Hürtgenwald | 950 % | 870 % | 2026 |
| Titz | 799 % | 939 % | 2026 |
Häufige Fragen
Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Jülich?
Der Hebesatz der Grundsteuer B beträgt in Jülich 789 % (Stand 2026), die Grundsteuer A 774 %. Für Nichtwohngrundstücke gilt ein eigener Satz von 1.442 %.
Wie berechne ich meine Grundsteuer in Jülich?
Grundsteuermessbetrag (aus dem Bescheid des Finanzamts) × Hebesatz = Jahresgrundsteuer. Beispiel: Bei einem Messbetrag von 100 € ergeben sich in Jülich 789,00 € pro Jahr, zahlbar in vier Raten (15.02., 15.05., 15.08., 15.11., § 28 GrStG). Oben im Rechner ist der Hebesatz bereits voreingestellt.
Welches Berechnungsmodell gilt in Jülich?
Jülich liegt in Nordrhein-Westfalen — dort gilt das Bundesmodell. Der Messbetrag wird nach diesem Modell vom Finanzamt festgesetzt; die Gemeinde wendet darauf ihren Hebesatz an. Details und alle Hebesätze des Landes: Grundsteuer Nordrhein-Westfalen.