Grundsteuer Essen 2026: Hebesatz 655 %
Essen (amtlich: Essen, kreisfreie Stadt), 574.631 Einwohner, gehört zu Nordrhein-Westfalen. Der Hebesatz der Grundsteuer B beträgt 655 %2026.
Damit liegt Essen 48 Punkte unter dem Median aller 396 Gemeinden in Nordrhein-Westfalen (703 %). Zur Grundsteuerreform wurde der Hebesatz B von 670 % (2024) auf 655 % angepasst.
Alle Hebesätze in Essen
| Steuerart | Hebesatz 2026 | 2024 (vor Reform) |
|---|---|---|
| Grundsteuer A (Land- und Forstwirtschaft) | 390 % | 255 % |
| Grundsteuer B (Grundstücke) | 655 % | 670 % |
| Grundsteuer B – Nichtwohngrundstücke | 1.290 % | – |
| Gewerbesteuer | 479 % | 480 % |
Quelle: IT.NRW / Landesdatenbank NRW, vierteljährliche Kassenstatistik (Hebesätze), Stand 1. Quartal 2026. Alle Angaben ohne Gewähr — maßgeblich ist der Grundsteuerbescheid Ihrer Gemeinde.
Beispielrechnungen für Essen
Typische Fälle nach dem Bundesmodell mit dem Hebesatz von 655 % — als Orientierung; maßgeblich ist Ihr Grundsteuermessbescheid.
| Beispiel | Messbetrag | Grundsteuer/Jahr |
|---|---|---|
| Einfamilienhaus (Wohnen), Grundsteuerwert 250.000 € | 77,50 € | 507,63 € |
| Eigentumswohnung (Wohnen), Grundsteuerwert 150.000 € | 46,50 € | 304,58 € |
| Geschäftsgrundstück, Grundsteuerwert 400.000 € (Hebesatz 1.290 %) | 136,00 € | 1.754,40 € |
| Unbebautes Grundstück, Grundsteuerwert 80.000 € | 27,20 € | 178,16 € |
So rechnet Nordrhein-Westfalen: Bundesmodell
Es gilt das Bundesmodell: Das Finanzamt stellt aus Bodenrichtwert, Fläche, Gebäudeart, Baujahr und statistischer Nettokaltmiete den Grundsteuerwert fest. Daraus ergibt sich über die Steuermesszahl (0,31 ‰ für Wohngrundstücke, 0,34 ‰ für Nichtwohngrundstücke und unbebaute Grundstücke) der Grundsteuermessbetrag, den die Gemeinde mit ihrem Hebesatz multipliziert.
Große Städte in Nordrhein-Westfalen
| Gemeinde | Grundsteuer B | Grundsteuer A | Stand |
|---|---|---|---|
| Köln | 515 % | 165 % | 2026 |
| Düsseldorf | 374 % | 295 % | 2026 |
| Dortmund | 800 % | 595 % | 2026 |
| Duisburg | 1.169 % | 329 % | 2026 |
| Wuppertal | 947 % | 309 % | 2026 |
| Bochum | 715 % | 374 % | 2026 |
| Bielefeld | 765 % | 426 % | 2026 |
| Bonn | 657 % | 543 % | 2026 |
| Münster | 492 % | 393 % | 2026 |
| Mönchengladbach | 792 % | 461 % | 2026 |
| Gelsenkirchen | 696 % | 498 % | 2026 |
| Aachen | 637 % | 368 % | 2026 |
Häufige Fragen
Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Essen?
Der Hebesatz der Grundsteuer B beträgt in Essen 655 % (Stand 2026), die Grundsteuer A 390 %. Für Nichtwohngrundstücke gilt ein eigener Satz von 1.290 %.
Wie berechne ich meine Grundsteuer in Essen?
Grundsteuermessbetrag (aus dem Bescheid des Finanzamts) × Hebesatz = Jahresgrundsteuer. Beispiel: Bei einem Messbetrag von 100 € ergeben sich in Essen 655,00 € pro Jahr, zahlbar in vier Raten (15.02., 15.05., 15.08., 15.11., § 28 GrStG). Oben im Rechner ist der Hebesatz bereits voreingestellt.
Welches Berechnungsmodell gilt in Essen?
Essen liegt in Nordrhein-Westfalen — dort gilt das Bundesmodell. Der Messbetrag wird nach diesem Modell vom Finanzamt festgesetzt; die Gemeinde wendet darauf ihren Hebesatz an. Details und alle Hebesätze des Landes: Grundsteuer Nordrhein-Westfalen.